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SCHOTTLAND – CWSCO2013

Erschöpft setzt sich ein kleines Team von Männern ins Gras. Sie sind endlich angekommen. Sie haben es geschafft. Die lange Tour ist vorbei. Einige Männer haben ihre Zelte aufgebaut, während andere noch den Boden absuchen nach einer ebenen Stelle für ihr Lager. Es ist Samstagabend und das letzte Biwak dieses Musketier-Wochenendes. Noch ein paar Stunden und die 72-stündige Reise, die durch das schottische Hochland führte, ist vorbei.

Die Gesichter der Männer erzählen Geschichten. Von Strapazen und Kraftlosigkeit genauso wie von Dankbarkeit und Erleichterung. Unterwegs hat jeder von ihnen gekämpft – gegen die Widrigkeiten der Elemente, mit der Schwere des Rucksacks, mit den immer wiederkehrenden Anstiegen ... vor allem aber mit sich selbst und Gott. Doch nach kurzer Zeit verwandelt sich die Erschöpfung in unsagbare Freude und Stolz. Die Männer treffen sich noch einmal in ihrem Team und teilen die spärlichen Reste ihrer Verpflegungspacks miteinander genauso wie das Erlebte.

Warum haben sich die Männer des Musketierwochenendes in Schottland all das angetan? Was suchten sie an diesem Wochenende außerhalb ihres Umfelds von Beruf, Familie und Gemeinde? Was trieb sie dazu, all diese Strapazen auf sich zu nehmen? – Die Sehnsucht nach Gott und einem Leben in seiner Berufung.

Für die Männer wurde beides am Leben von Mose, durch kurze, prägnante Botschaften, greifbar. Mose stieg immer wieder auf einen Berg, um sich die Gegenwart Gottes vor Augen zu führen und von ihm Weisungen für das Leben zu empfangen. So auch die Männer. Nach einem einleitenden Schweigemarsch am Donnerstagabend und dem skinny dip, einem symbolischen Bekenntnis, ähnlich wie Mose aus dem Wasser gerettet und zu einem neuen Leben berufen zu sein, führte sie die Tour auf die Gipfel des schottischen Hochlands. Die Männer betraten auf ihrer persönlichen Bergtour wie Mose heiligen Boden. Und manch einem wurde die Parallele so deutlich, dass er nicht anders konnte als sich die Schuhe auszuziehen. Gott war gegenwärtig, persönlich, nahbar – einem jeden, der ihn suchte.

Die Tour ging durch die beeindruckende Wildnis Schottlands – über Höhen, in Täler und durch eine Schlucht, die über Nacht plötzlich zugeschneit war. Auch in den Teams war es mitunter nicht einfach, einen gemeinsamen Weg zu finden. Tragende Momente gab es genauso wie Zerreißproben. „Einer für alle und alle für einen.“ Das Musketier-Motto kommt einem schnell über die Lippen, aber es wiegt 15 Kilogramm mehr, wenn einer seinen Rucksack nicht mehr tragen kann und alle anderen sich mit der zusätzlichen Last abwechseln. Jesus hat es als der Eine vorgemacht. Er hat alle Last getragen. So gaben die Männer ihm am Freitagabend ihre ganze persönliche, symbolisiert durch einen Stein, auf dem Berg Devil’s Point.

Schau dir hier die kurzen Videos von fünf Männern an und höre, was Sie während der unnachahmlichen Tour in Schottland erlebt haben.

 

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